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Heilpädagogisches Reiten

Das Heilpädagogische oder Therapeutische Reiten ist eine ganzheitliche Therapieform. Kinder und Jugendliche werden durch das Pferd auf der sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Ebene angesprochen und gefördert. Im Vordergrund steht nicht die reiterliche Ausbildung, sondern die individuelle Förderung. Die Beziehung zwischen Mensch und Pferd steht im Zentrum.

Für wen eignet sich Heilpädagogisches oder Therapeutisches Reiten?

Heilpädagogisches oder Therapeutisches Reiten eignet sich grundsätzlich für alle Kinder und Erwachsene, die einen liebevollen, angstfreien Umgang mit dem Pferd und einen sanften Weg zum Reiten suchen. 

Besonders hilfreich ist es aber für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen zur Förderung...

  • ... der Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbständigkeit
  • ... des Selbstbewusstseins und Umgang mit Emotionen
  • ... sozialer Kompetenzen
  • ... der Lernmotivation
  • ... der Wahrnehmung, Koordination und Körperbewusstseins
  • ... der Sprachentwicklung
  • ... intensiver Natur- und Tiererfahrungen
  • ... der seelischen Ausgeglichenheit und Stabilisierung
  • ... und vielem mehr

Die HPS Flawil arbeitet mit zwei kompetenten Anbietern zusammen:

  • Gaby Bertolaso, Heilpädagogisches Reiten, Wil
  • Antonia Koller, REITEN (ER)LEBEN, Niederwil

«Oft ist am Anfang ein skeptischer, distanzierter, manchmal auch ängstlicher Umgang mit dem Pferd zu beobachten. Durch immer wiederkehrende Abläufe und das sanfte Heranführen ans Tier wird eine Bindung zum Pferd aufgebaut. Während der therapeutischen Einheit wird das Pferd zusammen mit den Schülerinnen und Schülern geputzt, gesattelt und natürlich auch geritten. Zu Beginn allfällig vorhandene Ängste lösen sich auf und es stellt sich ein vertrauensvolles Verhältnis zum Pferd ein. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, motorische Fähigkeiten gefördert. Die Entwicklung beim Therapeutischen Reiten ist sehr unterschiedlich. Während die einen schon von Anfang an sehr offen sind und unbedingt aufsteigen möchten, braucht es bei anderen eine längere Zeit, bis sie sich überhaupt getrauen das Pferd anzufassen.» Antonia Koller, 2020